Interaktion Details
- Brustschmerz, Engegefühl in der Brust, Atemnot, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag. []
- Plötzlicher heftiger Kopfschmerz, Lähmung, Sprach- oder Sehstörung. []
- Sehr hohe Körpertemperatur, heiße Haut, starkes Schwitzen. []
- Starke Angst, Panik, Verfolgungsideen oder Realitätsverlust, die nicht abklingen. []
- Extreme Unruhe, Aggression, Verfolgungswahn oder Verwirrtheit. [,]
- Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit. []
- Bei einem der Warnzeichen sofort 112 rufen. Alle Substanzen nennen, auch ungefähre Mengen und Zeitpunkte. Reste und Verpackung aufbewahren. []
- Nichts nachlegen, auch nichts zum Runterkommen. Keine Selbstbehandlung mit Alkohol, Schlafmitteln oder weiteren Substanzen. Bei Unsicherheit ohne akute Warnzeichen den Giftnotruf anrufen. []
- Bei der Person bleiben, ruhig und klar sprechen, eine reizarme und kühle Umgebung schaffen. Tanzen und Anstrengung beenden, bei Hitze mit feuchten Tüchern kühlen. []
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Bei einem Krampfanfall vor Verletzungen schützen, nicht festhalten, nichts in den Mund stecken. []
Hauptgefahren sind Herzinfarkt, Schlaganfall, Überhitzung und Psychose über viele Stunden. [,,]
Mescalin allein führt meist zu milden Vergiftungen, wirkt aber sympathomimetisch und hat die längste Wirkdauer der klassischen Psychedelika. [,]
Methamphetamin ist mit Herzinfarkt, Schlaganfall, Krampfanfällen und Psychosen verbunden, tödliche Verläufe gehen meist mit extremer Überhitzung einher. [,]
Drogeninduzierte Psychosen gingen in einer Metaanalyse nach Halluzinogenen in 26 Prozent und nach Amphetaminen in 22 Prozent der Fälle später in eine Schizophrenie über. []
Evidenz-Einordnung: unzureichend für das Paar. Keine Paardaten, die Einstufung beruht auf der gut belegten Toxizität von Methamphetamin und den sympathomimetischen Wirkungen von Mescalin.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
- [1] Dinis-Oliveira RJ et al. (2019): Übersicht zu Pharmakologie und Toxikologie von Peyote und Mescalin. Current Molecular Pharmacology. doi.org/10.2174/1874467211666181010154139
- [2] Ley L et al. (2023): Mescalin, LSD und Psilocybin im kontrollierten Vergleich. Neuropsychopharmacology. doi.org/10.1038/s41386-023-01607-2
- [3] Edinoff AN et al. (2022): Übersicht zu Nebenwirkungen und Toxizität von Methamphetamin. Health Psychology Research. doi.org/10.52965/001c.38161
- [4] Matsumoto RR et al. (2014): Übersicht zu Überhitzung bei Methamphetamin-Vergiftung. Pharmacology & Therapeutics. doi.org/10.1016/j.pharmthera.2014.05.001
- [5] Gresnigt FMJ (2026): Akute Herz-Kreislauf-Komplikationen durch Kokain, Amphetamine und Cathinone. Clinical Toxicology. doi.org/10.1080/15563650.2026.2701369
- [6] Eskinazi M et al. (2026): Systematische Übersicht zu Manie und Hypomanie nach Psychedelika. Molecular Psychiatry. doi.org/10.1038/s41380-026-03657-6
- [7] Vallersnes OM et al. (2016): Psychosen bei 5529 Notaufnahme-Fällen mit Drogenvergiftung (Euro-DEN). BMC Psychiatry. doi.org/10.1186/s12888-016-1002-7
- [8] Jangra D et al. (2026): Systematische Übersicht und Metaanalyse zu Stimulanzien-Psychosen. Journal of Addiction Medicine. doi.org/10.1097/ADM.0000000000001656
- [9] Murrie B et al. (2020): Metaanalyse zum Übergang substanzinduzierter Psychosen in Schizophrenie. Schizophrenia Bulletin. doi.org/10.1093/schbul/sbz102
- [10] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [11] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [12] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
- [13] IQWiG: Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat? gesundheitsinformation.de/was-tun-wenn-jemand-einen-epileptischen-anfall-hat.html
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.