Interaktion Details
- Nicht oder kaum weckbar, auch nicht durch lautes Ansprechen. []
- Langsame, flache oder aussetzende Atmung, Röcheln, blaue Lippen. [,]
- Erbrechen bei eingetrübtem Bewusstsein. []
- Krampfanfall, Muskelzucken oder sehr hohe Körpertemperatur. [,]
- Starke Verwirrtheit, Panik oder Aggression, Sturz- oder Unfallgefahr. [,]
- Bei einem der Warnzeichen sofort 112 rufen. Alle Substanzen nennen, auch Medikamente und Alkohol. Reste und Verpackungen aufbewahren. []
- Nichts nachlegen, nichts zum Wachwerden oder Runterkommen geben. Keine Selbstbehandlung mit weiteren Substanzen. []
- Bei der Person bleiben und die Atmung regelmäßig prüfen, auch wenn sie scheinbar nur schläft. Einer benommenen Person nichts zu trinken geben. []
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage, damit Erbrochenes abfließen kann. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Bei einem Krampfanfall vor Verletzungen schützen, nicht festhalten, nichts in den Mund stecken. []
Hauptgefahren sind tiefe Bewusstlosigkeit, Atemdepression durch GHB, Aspiration und Unfälle. []
In 710 europäischen GHB/GBL-Vergiftungen war Mischkonsum mit mehr Behandlungsbedarf und längeren Aufenthalten verbunden. []
In britischen GHB-Todesfällen war das verwandte Dissoziativum Ketamin in 24 Prozent mitbeteiligt. []
Eine Vergiftung mit DXM und GHB zusammen wurde in der Recherche nicht gefunden.
Evidenz-Einordnung: unzureichend. Keine Daten zu genau diesem Paar, Einstufung nach Mechanismus und Analogie zu Ketamin.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
- [1] Schep LJ et al. (2012): Übersicht zur klinischen Toxikologie von GHB, GBL und 1,4-Butandiol. Clinical Toxicology. doi.org/10.3109/15563650.2012.702218
- [2] Miró O et al. (2017): 710 GHB/GBL-Vergiftungen in europäischen Notaufnahmen (Euro-DEN), schwerer bei Mischkonsum. Toxicology Letters. doi.org/10.1016/j.toxlet.2017.05.030
- [3] Corkery JM et al. (2018): GHB/GBL-Todesfälle in Großbritannien, meist mit weiteren Substanzen. Current Drug Metabolism. doi.org/10.2174/1389200218666171108163817
- [4] Chyka PA et al. (2007): Leitlinie zu Dextromethorphan-Vergiftungen. Clinical Toxicology. doi.org/10.1080/15563650701606443
- [5] Logan BK et al. (2012): DXM-Missbrauch mit Psychose, Gewalt und Suizid (Fallserie). Journal of Forensic Sciences. doi.org/10.1111/j.1556-4029.2012.02133.x
- [6] IQWiG: Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat? gesundheitsinformation.de/was-tun-wenn-jemand-einen-epileptischen-anfall-hat.html
- [7] Arunogiri S et al. (2019): GHB-bezogene Rettungseinsätze in Victoria (Australien), häufig mit Methamphetamin. Addiction. doi.org/10.1111/add.14848
- [8] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [9] Chaves TV et al. (2022): Systematische Übersicht zu Überdosierungen und Todesfällen mit Ketamin und Analoga. Am J Drug Alcohol Abuse. doi.org/10.1080/00952990.2022.2132506
- [10] Drevin G et al. (2021): Vergiftung mit GHB und 3-MMC beim Chemsex, mit Literaturübersicht. Forensic Science International. doi.org/10.1016/j.forsciint.2021.110743
- [11] Liechti ME et al. (2005): 65 GHB/GBL-Vergiftungen, längeres Koma bei Mischkonsum mit Kokain oder MDMA. Drug and Alcohol Dependence. doi.org/10.1016/j.drugalcdep.2005.07.010
- [12] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [13] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
- [14] Wood DM et al. (2011): Analytisch bestätigte akute MXE-Vergiftungen. Eur J Clin Pharmacol. doi.org/10.1007/s00228-011-1199-9
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.