Interaktion Details
- Brustschmerz, Engegefühl in der Brust, Atemnot, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag. []
- Sehr hohe Körpertemperatur, heiße Haut, starkes Schwitzen. []
- Starke Angst, Panik, Verfolgungsideen oder Realitätsverlust, die nicht abklingen. []
- Extreme Unruhe, Aggression oder Verwirrtheit. []
- Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit. []
- Bei einem der Warnzeichen sofort 112 rufen. Alle Substanzen nennen, auch ungefähre Mengen und Zeitpunkte. Reste und Verpackung aufbewahren. []
- Nichts nachlegen, auch nichts zum Runterkommen. Keine Selbstbehandlung mit Alkohol, Schlafmitteln oder weiteren Substanzen. Bei Unsicherheit ohne akute Warnzeichen den Giftnotruf anrufen. []
- Bei der Person bleiben, ruhig und klar sprechen, eine reizarme und kühle Umgebung schaffen. Tanzen und Anstrengung beenden, bei Hitze mit feuchten Tüchern kühlen. []
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Bei einem Krampfanfall vor Verletzungen schützen, nicht festhalten, nichts in den Mund stecken. []
Hauptgefahren sind Kreislaufbelastung mit Herzinfarkt- und Rhythmusrisiko durch Kokain sowie Panik und psychotische Zustände, die sich gegenseitig verstärken können. [,]
Psilocybin erhöhte in kontrollierten Studien den Blutdruck moderat und löste als einzige Vergleichssubstanz signifikant Angst aus. [,]
In einer europäischen Notaufnahme-Serie mit 5529 Fällen trat eine Psychose bei 20,9 Prozent der LSD-Fälle, 18,8 Prozent der Fälle mit psilocybinhaltigen Pilzen und 14,7 Prozent der Amphetamin-Fälle auf. In 54,3 Prozent der Psychose-Fälle war mehr als eine Droge im Spiel. []
In einer randomisierten Studie bei Kokainabhängigkeit traten nach einer einzelnen Psilocybin-Gabe keine schweren unerwünschten Ereignisse auf. Das betraf eine überwachte Gabe ohne gleichzeitigen Kokainkonsum und sagt nichts über die Kombination. []
Evidenz-Einordnung: unzureichend für das Paar. Fallberichte oder Studien zum gleichzeitigen Konsum wurden nicht gefunden, die Einstufung beruht auf den gut belegten Einzelwirkungen.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
- [1] Ley L et al. (2023): Mescalin, LSD und Psilocybin im kontrollierten Vergleich. Neuropsychopharmacology. doi.org/10.1038/s41386-023-01607-2
- [2] Arikci D et al. (2026): 2C-B im Vergleich mit MDMA und Psilocybin bei Gesunden. Neuropsychopharmacology. doi.org/10.1038/s41386-026-02428-9
- [3] Gresnigt FMJ (2026): Akute Herz-Kreislauf-Komplikationen durch Kokain, Amphetamine und Cathinone. Clinical Toxicology. doi.org/10.1080/15563650.2026.2701369
- [4] Liakoni E et al. (2015): Akute Drogenvergiftungen in der Notaufnahme Basel. Swiss Medical Weekly. doi.org/10.4414/smw.2015.14166
- [5] Lucyk SN (2022): Akute Herz-Kreislauf-Toxizität von Kokain. Canadian Journal of Cardiology. doi.org/10.1016/j.cjca.2022.05.003
- [6] Eskinazi M et al. (2026): Systematische Übersicht zu Manie und Hypomanie nach Psychedelika. Molecular Psychiatry. doi.org/10.1038/s41380-026-03657-6
- [7] Vallersnes OM et al. (2016): Psychosen bei 5529 Notaufnahme-Fällen mit Drogenvergiftung (Euro-DEN). BMC Psychiatry. doi.org/10.1186/s12888-016-1002-7
- [8] Marzuk PM et al. (1998): Außentemperatur und Todesfälle durch Kokain-Überdosis in New York. JAMA. doi.org/10.1001/jama.279.22.1795
- [9] Hendricks PS et al. (2026): Randomisierte Studie zu Psilocybin bei Kokainabhängigkeit. JAMA Network Open. doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2026.11029
- [10] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [11] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [12] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
- [13] IQWiG: Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat? gesundheitsinformation.de/was-tun-wenn-jemand-einen-epileptischen-anfall-hat.html
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.