Interaktion Details
- Brustschmerz, Druck in der Brust, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag. [,]
- Plötzliche starke Kopfschmerzen, Lähmung oder Taubheit einer Körperseite, Sprach- oder Sehstörung. [,]
- Krampfanfall, Zittern oder Muskelzuckungen. []
- Sehr hohe Körpertemperatur, heiße Haut, Verwirrtheit. [,]
- Starke Unruhe, Verfolgungsideen, Halluzinationen oder Aggression, die nicht nachlassen. []
- Dunkler, colafarbener Urin oder kaum noch Urin. []
- Bei einem der Warnzeichen sofort 112 rufen. Alle Substanzen nennen, Reste und Verpackung aufbewahren. Bei Fragen ohne akute Gefahr hilft der Giftnotruf. []
- Nichts nachlegen, auch kein anderes Stimulans. Keine Selbstbehandlung mit Alkohol, Beruhigungsmitteln oder weiteren Substanzen. []
- Bei der Person bleiben, ruhige, kühle und reizarme Umgebung schaffen, enge Kleidung lockern, mit feuchten Tüchern kühlen. Nicht anstrengen lassen.
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Bei einem Krampfanfall vor Verletzungen schützen, nicht festhalten, nichts in den Mund stecken. []
- Bei Verfolgungsideen oder Aggression ruhig sprechen, Abstand halten, sich selbst nicht in Gefahr bringen. Bei Selbst- oder Fremdgefährdung 112 rufen.
Hauptgefahren sind Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Hirnblutung, Überhitzung und Psychose. [,,]
In einer britischen Auswertung von 136 Todesfällen mit Methamphetamin war in 65 Prozent eine Mischvergiftung beteiligt. Kokain war mit 20 Prozent der häufigste mitbeteiligte Stoff. []
In einer Kohorte aus Kalifornien hatten Menschen mit Methamphetamin- und mit Kokainstörung jeweils ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, bei Methamphetamin etwas höher als bei Kokain. Den gemeinsamen Konsum hat die Studie nicht getrennt untersucht. []
Kokain verursacht akut Blutdruckspitzen, Rhythmusstörungen und Herzinfarkte, Rhythmusstörungen gelten als Ursache plötzlicher Todesfälle. [,]
Evidenz-Einordnung: wahrscheinlich. Todesfalldaten mit gemeinsamem Nachweis und gut belegte Herztoxizität beider Stoffe, aber keine Studie zur Kombination selbst.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
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- [13] Voce A et al. (2019): Systematische Übersicht zur Methamphetamin-Psychose. Substance Use and Misuse. doi.org/10.1080/10826084.2018.1521430
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- [16] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [17] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
- [18] IQWiG: Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat? gesundheitsinformation.de/was-tun-wenn-jemand-einen-epileptischen-anfall-hat.html
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.