Interaktion Details
- Unwillkürliche Muskelzuckungen, besonders in den Beinen, oder zuckende Augenbewegungen. []
- Zittern, starkes Schwitzen, Unruhe, Verwirrtheit. [,]
- Muskelsteife und Fieber über 38 Grad. []
- Plötzlicher heftiger Kopfschmerz, Brustschmerz, Herzrasen. []
- Einseitige Lähmung, Sprach- oder Sehstörung. []
- Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit. []
- Bei Warnzeichen sofort 112 rufen. Den genauen MAO-Hemmer nennen, bei Pflanzen auch Steppenraute oder Ayahuasca, dazu alle anderen Substanzen. []
- Nach bereits erfolgter Kombination auch ohne Beschwerden den Giftnotruf anrufen. Nichts nachlegen, keine Selbstbehandlung mit Beruhigungsmitteln. []
- Bei der Person bleiben, Anstrengung beenden, mit feuchten Tüchern kühlen. []
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Einen verordneten MAO-Hemmer nicht eigenständig absetzen. Irreversible MAO-Hemmer wirken nach dem Absetzen noch etwa zwei Wochen nach. Ärztlich oder in einer Drogenberatung besprechen. []
Hauptgefahren sind Blutdruckkrise mit Hirnblutung oder Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Serotonintoxizität. [,]
Die neueste Übersicht zu MAO-Hemmern mit psychoaktiven Substanzen nennt Blutdruckkrisen mit Kokain, Amphetamin, Methamphetamin und Khat. []
Klinische Übersichten führen Sympathomimetika als relevante Wechselwirkungspartner von MAO-Hemmern. []
Evidenz-Einordnung: wahrscheinlich. Klarer Mechanismus und berichtete Blutdruckkrisen, ohne Häufigkeitsangabe.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
- [1] Rached G et al. (2026): Übersicht zu MAO-Hemmern mit psychoaktiven Substanzen. CNS Drugs 40:359. doi.org/10.1007/s40263-025-01256-7
- [2] Edinoff AN et al. (2022): Klinisch relevante Wechselwirkungen von MAO-Hemmern. Health Psychology Research. doi.org/10.52965/001c.39576
- [3] Dunkley EJ et al. (2003): Hunter-Kriterien für Serotonintoxizität. QJM. doi.org/10.1093/qjmed/hcg109
- [4] Boyer EW, Shannon M (2005): The serotonin syndrome. New England Journal of Medicine. doi.org/10.1056/NEJMra041867
- [5] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [6] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [7] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.