Interaktion Details
- Unwillkürliche Muskelzuckungen, besonders in den Beinen, oder zuckende Augenbewegungen. []
- Zittern, starkes Schwitzen, Unruhe, Verwirrtheit. [,]
- Muskelsteife und Fieber über 38 Grad. []
- Plötzlicher heftiger Kopfschmerz, Brustschmerz, Herzrasen. []
- Einseitige Lähmung, Sprach- oder Sehstörung. []
- Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit. []
- Bei Warnzeichen sofort 112 rufen. Ayahuasca oder die Harmala-Pflanzen und alle weiteren Substanzen nennen, Verpackungen oder Reste bereithalten. []
- Nach bereits erfolgter Kombination auch ohne Beschwerden den Giftnotruf anrufen und dessen Anweisungen folgen. Nichts nachlegen, keine Selbstbehandlung mit Beruhigungsmitteln. []
- Bei der Person bleiben, Anstrengung beenden, mit feuchten Tüchern kühlen. Einer benommenen Person nichts zu trinken oder einzunehmen geben. []
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Nicht allein konsumieren, eine nüchterne Vertrauensperson dabeihaben und nicht Auto fahren. Bei Unsicherheit über den Inhalt einer Substanz Drug-Checking nutzen.
Hauptgefahren sind Krampfanfälle, Überhitzung, Blutdruckkrise, Muskelzerfall und Herzstillstand. [,]
In einer systematischen Übersicht mit 20 analytisch bestätigten NBOMe-Vergiftungen starben 3 Personen, 40 Prozent hatten Krampfanfälle, 65 Prozent Bluthochdruck. Die Zahlen betreffen NBOMe allgemein, nicht dieses Paar. []
Mehrere Todesfälle, die zunächst LSD zugeschrieben wurden, erwiesen sich als NBOMe-Vergiftungen. []
In einer kontrollierten Humanstudie stieg unter Ayahuasca allein der diastolische Blutdruck deutlich an, Puls und systolischer Druck stiegen mäßig. []
Eine Vergiftung mit Ayahuasca und NBOMe wurde in der Recherche nicht gefunden.
Evidenz-Einordnung: unzureichend. Die Stufe gefährlich beruht auf der hohen Eigentoxizität von NBOMe und dem fehlenden Sicherheitspuffer, nicht auf einem nachgewiesenen Wechselwirkungsmechanismus.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
- [1] Zawilska JB et al. (2020): Übersichtsarbeit zu Pharmakologie und Toxizität der NBOMe-Substanzen. Frontiers in Neuroscience. doi.org/10.3389/fnins.2020.00078
- [2] Rickli A et al. (2015): Rezeptorprofile von 2C-Substanzen, unter anderem 2C-T-2, 2C-T-4 und 2C-T-7, und ihrer NBOMe-Analoga. Neuropharmacology. doi.org/10.1016/j.neuropharm.2015.08.034
- [3] Caspar AT et al. (2018): Abbau von NBOMe über CYP-Enzyme. Toxicology Letters. doi.org/10.1016/j.toxlet.2017.12.017
- [4] Herian M et al. (2023): Übersicht zur Toxizität von 25I-NBOMe. Critical Reviews in Toxicology. doi.org/10.1080/10408444.2023.2194907
- [5] Suzuki J et al. (2015): Systematische Übersicht zu 20 analytisch bestätigten NBOMe-Vergiftungen. Psychosomatics. doi.org/10.1016/j.psym.2014.11.002
- [6] Walterscheid JP et al. (2014): Tödliche NBOMe-Vergiftungen, als LSD vermutet. Am J Forensic Med Pathol. doi.org/10.1097/PAF.0000000000000082
- [7] Martins D et al. (2017): Fehldeklarierte LSD-Blotter (DOx, NBOMe) beim Boom-Festival. Human Psychopharmacology. doi.org/10.1002/hup.2608
- [8] Riba J et al. (2003): Humanstudie zu Ayahuasca, Blutdruck, Monoaminstoffwechsel und Pharmakokinetik; die MAO-Hemmung liegt vermutlich überwiegend im Darm und in der Leber. J Pharmacol Exp Ther. doi.org/10.1124/jpet.103.049882
- [9] Berlowitz I et al. (2022): Harmala-Alkaloide als reversible MAO-A-Hemmer. Frontiers in Pharmacology. doi.org/10.3389/fphar.2022.886408
- [10] Rached G et al. (2026): Übersicht zu MAO-Hemmern mit psychoaktiven Substanzen. CNS Drugs 40:359. doi.org/10.1007/s40263-025-01256-7
- [11] Dunkley EJ et al. (2003): Hunter-Kriterien für Serotonintoxizität. QJM. doi.org/10.1093/qjmed/hcg109
- [12] Boyer EW, Shannon M (2005): The serotonin syndrome. New England Journal of Medicine. doi.org/10.1056/NEJMra041867
- [13] van der Heide D et al. (2018): Hirnblutung nach Tranylcypromin und Khat. Tijdschrift voor Psychiatrie. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30132583/
- [14] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [15] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [16] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.