Interaktion Details
- Brustschmerz, Engegefühl in der Brust, Atemnot, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag. []
- Sehr hohe Körpertemperatur, heiße Haut, starkes Schwitzen. []
- Starke Angst, Panik, Verfolgungsideen oder Realitätsverlust, die nicht abklingen. []
- Extreme Unruhe, Aggression oder Verwirrtheit. []
- Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit. []
- Bei einem der Warnzeichen sofort 112 rufen. Alle Substanzen nennen, auch ungefähre Zeitpunkte. Reste und Verpackung aufbewahren. []
- Nichts nachlegen, auch nichts zum Runterkommen. Keine Selbstbehandlung mit Alkohol, Schlafmitteln oder weiteren Substanzen. Bei Unsicherheit ohne akute Warnzeichen den Giftnotruf anrufen. []
- Bei der Person bleiben, ruhig und klar sprechen, eine reizarme und kühle Umgebung schaffen. Tanzen und Anstrengung beenden, bei Hitze mit feuchten Tüchern kühlen. []
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Bei einem Krampfanfall vor Verletzungen schützen, nicht festhalten, nichts in den Mund stecken. []
Hauptgefahren sind Spitzen bei Puls und Blutdruck, Überhitzung, Panik mit Kontrollverlust. [,,]
DMT erhöhte in einer Dosis-Wirkungs-Studie Blutdruck, Puls und Körpertemperatur dosisabhängig. Die Wirkung setzte sehr schnell und überwältigend ein. [,]
Pullen et al. beschreiben zwei Todesfälle in Großbritannien nach DMT, beide mit Mischkonsum. Bei einem wurden neben DMT unter anderem Kokain und Amphetamin nachgewiesen. Die Autoren halten eine Serotonin-Überlastung für möglich, der Anteil der einzelnen Stoffe ist nicht zu klären. []
Gemeinsamer Konsum ist in einem Einzelfall mit Todesfall dokumentiert, neben weiteren Substanzen. Zu erwarten ist eine verstärkte Kreislaufbelastung. []
Evidenz-Einordnung: wahrscheinlich, mit niedriger Konfidenz. Zwei Fallberichte mit gemeinsamem Nachweis, beide durch weitere Substanzen überlagert; die Einstufung als unsicher beruht zusätzlich auf den gut belegten Kreislaufwirkungen beider Stoffe.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
- [1] Strassman RJ et al. (1994): Dosis-Wirkungs-Studie zu DMT, Teil I: Kreislauf, Temperatur, Hormone. Archives of General Psychiatry. doi.org/10.1001/archpsyc.1994.03950020009001
- [2] Holze F et al. (2019): LSD, MDMA und d-Amphetamin im direkten Vergleich bei Gesunden. Neuropsychopharmacology. doi.org/10.1038/s41386-019-0569-3
- [3] Pullen J et al. (2025): Zwei Todesfälle nach DMT bei Mischkonsum und Literaturübersicht. Journal of Analytical Toxicology. doi.org/10.1093/jat/bkaf064
- [4] Strassman RJ et al. (1994): Dosis-Wirkungs-Studie zu DMT, Teil II: subjektive Wirkungen. Archives of General Psychiatry. doi.org/10.1001/archpsyc.1994.03950020022002
- [5] Gresnigt FMJ (2026): Akute Herz-Kreislauf-Komplikationen durch Kokain, Amphetamine und Cathinone. Clinical Toxicology. doi.org/10.1080/15563650.2026.2701369
- [6] Matsumoto RR et al. (2014): Übersicht zu Überhitzung bei Methamphetamin-Vergiftung. Pharmacology & Therapeutics. doi.org/10.1016/j.pharmthera.2014.05.001
- [7] Vallersnes OM et al. (2016): Psychosen bei 5529 Notaufnahme-Fällen mit Drogenvergiftung (Euro-DEN). BMC Psychiatry. doi.org/10.1186/s12888-016-1002-7
- [8] Eskinazi M et al. (2026): Systematische Übersicht zu Manie und Hypomanie nach Psychedelika. Molecular Psychiatry. doi.org/10.1038/s41380-026-03657-6
- [9] Liakoni E et al. (2015): Akute Drogenvergiftungen in der Notaufnahme Basel. Swiss Medical Weekly. doi.org/10.4414/smw.2015.14166
- [10] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [11] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [12] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
- [13] IQWiG: Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat? gesundheitsinformation.de/was-tun-wenn-jemand-einen-epileptischen-anfall-hat.html
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.