Interaktion Details
- Brustschmerz, Druck in der Brust, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag. [,]
- Plötzliche starke Kopfschmerzen, Lähmung oder Taubheit einer Körperseite, Sprach- oder Sehstörung. [,]
- Krampfanfall, Zittern oder Muskelzuckungen. []
- Sehr hohe Körpertemperatur, heiße Haut, Verwirrtheit. [,]
- Starke Unruhe, Verfolgungsideen, Halluzinationen oder Aggression, die nicht nachlassen. []
- Dunkler, colafarbener Urin oder kaum noch Urin. []
- Bei einem der Warnzeichen sofort 112 rufen. Alle Substanzen nennen, Reste und Verpackung aufbewahren. Bei Fragen ohne akute Gefahr hilft der Giftnotruf. []
- Nichts nachlegen, auch kein anderes Stimulans. Keine Selbstbehandlung mit Alkohol, Beruhigungsmitteln oder weiteren Substanzen. []
- Bei der Person bleiben, ruhige, kühle und reizarme Umgebung schaffen, enge Kleidung lockern, mit feuchten Tüchern kühlen. Nicht anstrengen lassen.
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Bei einem Krampfanfall vor Verletzungen schützen, nicht festhalten, nichts in den Mund stecken. []
- Bei Verfolgungsideen oder Aggression ruhig sprechen, Abstand halten, sich selbst nicht in Gefahr bringen. Bei Selbst- oder Fremdgefährdung 112 rufen.
Hauptgefahren sind Herzinfarkt, Hirnblutung und Schlaganfall, Überhitzung, Muskelzerfall mit Nierenschaden und Psychose. [,,]
In einer Notaufnahme-Serie mit 378 Methamphetamin-Vorstellungen war akute Verhaltensstörung das häufigste Problem. Daneben traten Muskelzerfall, akutes Nierenversagen, Hirnblutungen, ein Herzinfarkt und zwei Todesfälle auf. []
Bei nicht-medizinischem Stimulanzienkonsum, meist hochdosiertem Methamphetamin, lag die Häufigkeit von Psychosen in einer Metaanalyse bei rund einem Drittel. Typisch sind Verfolgungswahn und Halluzinationen. [,]
Studien zur gezielten Kombination beider Stoffe gibt es nicht. Da beide über denselben Mechanismus wirken, ist eine Addition wie bei Dosissteigerung zu erwarten. []
Evidenz-Einordnung: wahrscheinlich. Der Mechanismus ist identisch und die dosisabhängige Toxizität gut belegt, direkte Kombinationsdaten fehlen.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
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- [3] Sprague JE et al. (2018): Temperaturregulation und Stimulanzien, Mechanismen der Überhitzung. Handbook of Clinical Neurology. doi.org/10.1016/B978-0-444-64074-1.00036-7
- [4] Jamshidi N, Dawson A (2019): Medikamenten- und drogenbedingte Überhitzung. Australian Prescriber. doi.org/10.18773/austprescr.2019.006
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- [7] Indave BI et al. (2018): Systematische Übersicht zu Schlaganfallrisiko durch Amphetamin-artige Stimulanzien. Drug and Alcohol Review. doi.org/10.1111/dar.12559
- [8] Machacek et al. (2026): Systematische Übersicht zu Krampfanfällen bei Cathinonen und Phenethylaminen. Neurotoxicology. doi.org/10.1016/j.neuro.2026.103391
- [9] Voce A et al. (2019): Systematische Übersicht zur Methamphetamin-Psychose. Substance Use and Misuse. doi.org/10.1080/10826084.2018.1521430
- [10] Isoardi KZ et al. (2019): 378 Methamphetamin-Vorstellungen in einer Notaufnahme. Emergency Medicine Australasia. doi.org/10.1111/1742-6723.13219
- [11] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [12] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [13] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
- [14] IQWiG: Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat? gesundheitsinformation.de/was-tun-wenn-jemand-einen-epileptischen-anfall-hat.html
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.