Interaktion Details
- Nicht oder kaum weckbar, auch nicht durch lautes Ansprechen. []
- Langsame, flache oder aussetzende Atmung, blaue Lippen. [,]
- Krampfanfall oder Muskelzuckungen. [,]
- Enge Pupillen bei Benommenheit. []
- Erbrechen bei eingetrübtem Bewusstsein. []
- Bei einem der Warnzeichen sofort 112 rufen. Alle Substanzen nennen, auch Medikamente und Alkohol. Reste und Verpackungen aufbewahren. []
- Nichts nachlegen, nichts zum Wachwerden oder Runterkommen geben. Keine Selbstbehandlung mit weiteren Substanzen. []
- Bei der Person bleiben und die Atmung regelmäßig prüfen, auch wenn sie scheinbar nur schläft. Einer benommenen Person nichts zu trinken geben. []
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage, damit Erbrochenes abfließen kann. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Ist ein Opioid beteiligt und Naloxon vorhanden: geben und trotzdem 112 rufen. Naloxon wirkt nur gegen die Opioid-Komponente, nicht gegen Alkohol. Die Wirkung kann kürzer sein als die des Opioids.
- Ärztlich verordnete Medikamente wie Opioide, Tramadol oder Benzodiazepine nicht eigenständig absetzen, sondern mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprechen.
Hauptgefahren sind Atemdepression, Bewusstlosigkeit mit Aspiration und Krampfanfälle. [,]
In einer Studie an Freiwilligen verringerte Oxycodon die Atmung um 28 Prozent, Alkohol zusätzlich um weitere 19 Prozent. Ältere Menschen waren stärker betroffen. Es handelt sich um Oxycodon, nicht Tramadol. []
Bei 17 unbeabsichtigten tödlichen Tramadol-Vergiftungen in Schweden fanden sich in allen Fällen weitere Medikamente, Drogen oder Alkohol. []
Kontrollierte Daten zu Tramadol mit Alkohol wurden nicht gefunden.
Evidenz-Einordnung: wahrscheinlich. Klarer gemeinsamer Mechanismus, Humandaten zu einem anderen Opioid mit Alkohol und Todesfallserien mit Mischkonsum.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
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- [2] Ryan NM et al. (2015): Tramadol-Überdosis, Krampfanfälle und Atemdepression (71 Fälle). Clinical Toxicology. doi.org/10.3109/15563650.2015.1036279
- [3] van der Schrier R et al. (2017): Alkohol verstärkt die Atemdepression durch Oxycodon, Studie an Freiwilligen. Anesthesiology. doi.org/10.1097/ALN.0000000000001505
- [4] Tjäderborn M et al. (2007): Unbeabsichtigte tödliche Tramadol-Vergiftungen in Schweden (17 Fälle). Forensic Science International. doi.org/10.1016/j.forsciint.2007.02.007
- [5] Nakhaee S et al. (2020): Metaanalyse zu Krampfanfällen unter Tramadol (51 Studien). Critical Reviews in Toxicology. doi.org/10.1080/10408444.2019.1694861
- [6] Park S et al. (2024): Atemdepression unter Tramadol in der WHO-Datenbank VigiBase. Pharmaceuticals. doi.org/10.3390/ph17020205
- [7] Gioia S et al. (2017): Tödliche Vergiftungen mit Tramadol, meist zusammen mit anderen Substanzen. Am J Forensic Med Pathol. doi.org/10.1097/PAF.0000000000000338
- [8] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [9] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [10] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.