Interaktion Details
- Sehr hohe Körpertemperatur, heiße Haut, Verwirrtheit. []
- Starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Verwirrtheit nach viel Trinken, mögliche Zeichen von Natriummangel. []
- Krampfanfall.
- Person ist kaum noch weckbar oder atmet unregelmäßig.
- Brustschmerz oder Herzrasen, das nicht nachlässt.
- Bei Brustschmerz, Atemnot, Krampfanfall, starker Verwirrtheit oder wenn die Person kaum noch weckbar ist, sofort 112 rufen. Alle Substanzen ehrlich nennen. Bei Unsicherheit berät der Giftnotruf. []
- Nichts nachlegen, weder Alkohol noch das Stimulans. Keine Selbstbehandlung mit weiteren Substanzen, auch nichts zum Runterkommen. []
- Bei der Person bleiben, ruhige und kühle Umgebung schaffen, Tanzen und Anstrengung beenden. Einer benommenen Person nichts zu trinken geben. []
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage, damit Erbrochenes abfließen kann. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Bei einem Krampfanfall vor Verletzungen schützen, nicht festhalten, nichts in den Mund stecken. []
- Nicht Auto oder Rad fahren. Die Beeinträchtigung durch Alkohol bleibt, auch wenn man sich mit MDMA wacher fühlt. []
Hauptgefahren sind falsch eingeschätzte Beeinträchtigung mit Unfallrisiko, höherer Alkoholkonsum durch fehlende Müdigkeit sowie die MDMA-typischen Risiken Überhitzung und Natriummangel. [,]
In einer randomisierten, doppelblinden Studie mit 9 Männern stieg der MDMA-Spiegel mit Alkohol um 13 Prozent, der Alkoholspiegel sank um 9 bis 15 Prozent. MDMA hob die subjektive Sedierung auf, aber nicht die psychomotorische Beeinträchtigung. Die Autoren beschreiben eine Entkopplung von gefühlter und tatsächlicher Leistungsfähigkeit. []
In den Euro-DEN-Plus-Daten war zusätzlicher Alkoholkonsum bei Drogenvergiftungen mit höherer Chance einer Intensivaufnahme verbunden. Das betrifft alle Drogen, nicht speziell MDMA. []
Evidenz-Einordnung: wahrscheinlich. Eine kontrollierte Humanstudie belegt die Wechselwirkung, Daten zu schweren Folgen genau dieses Paars fehlen.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
- [1] Hernández-López C et al. (2002): Randomisierte Humanstudie zu MDMA und Alkohol (9 Personen). J Pharmacol Exp Ther. doi.org/10.1124/jpet.300.1.236
- [2] Faria AC et al. (2020): Übersicht zu Natriummangel durch MDMA und verwandte Stoffe. Drug and Alcohol Dependence. doi.org/10.1016/j.drugalcdep.2020.108045
- [3] Noseda R et al. (2023): Euro-DEN Plus, Faktoren für Intensivaufnahme nach Drogenvergiftung. Journal of Clinical Medicine. doi.org/10.3390/jcm12185970
- [4] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [5] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [6] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
- [7] IQWiG: Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat? gesundheitsinformation.de/was-tun-wenn-jemand-einen-epileptischen-anfall-hat.html
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.