Interaktion Details
- Muskelzucken, besonders in den Beinen, Zittern, starkes Schwitzen. []
- Sehr hohe Körpertemperatur, heiße Haut, steife Muskeln. [,]
- Brustschmerz, Herzrasen, heftiger Kopfschmerz. []
- Starke Unruhe, Verwirrtheit, Aggression oder Panik, die nicht nachlässt. []
- Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit. []
- Bei einem der Warnzeichen sofort 112 rufen. Alle Substanzen nennen, auch vermutete. Reste und Verpackung aufbewahren. []
- Nichts nachlegen, auch nichts zum Runterkommen. Nach bereits erfolgter Kombination bei Unsicherheit den Giftnotruf anrufen und dessen Anweisungen folgen. []
- Bei der Person bleiben, Tanzen und andere Anstrengung beenden, ruhige und kühle Umgebung schaffen, enge Kleidung lockern, mit feuchten Tüchern kühlen.
- Bewusstlos, aber normale Atmung: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: sofort Herzdruckmassage und den Anweisungen der Leitstelle folgen. [,]
- Bei einem Krampfanfall vor Verletzungen schützen, nicht festhalten, nichts in den Mund stecken. []
Hauptgefahren sind Serotonintoxizität, Überhitzung, Krampfanfälle und Herzrhythmusstörungen. In einer systematischen Übersicht wurden sowohl 2C-Substanzen als auch Mephedron mit Serotoninsyndrom in Verbindung gebracht. [,]
Für 2C-T-7 allein ist ein Todesfall nach nasaler Aufnahme beschrieben, für 2C-T-4 eine akute Psychose. Bei 2C-Substanzen allgemein fanden sich Erregungszustände, Bluthochdruck, Herzrasen, Krampfanfälle und Überhitzung, die Todesfälle verliefen meist als exzitiertes Delir. [,,]
2C-T-2 und 2C-T-7 werden vor allem über MAO-A und MAO-B abgebaut. Die Autoren halten Wechselwirkungen über diesen Weg für wahrscheinlich. In vitro hemmten 13 von 17 getesteten 2C-Substanzen MAO-A, allerdings erst in hohen Konzentrationen. Ob das beim Menschen den Abbau mitgenommener Stimulanzien verändert, ist nicht untersucht. [,]
Evidenz-Einordnung: unzureichend. Die Einstufung beruht auf dem Mechanismus und der Toxizität der Einzelstoffe, eine gemeinsame Vergiftung wurde in der Recherche nicht gefunden.
Redaktionelle, KI-gestützte Recherche vom 03.10.2026. Studien über PubMed-Metadaten geprüft. Nicht im Original geöffnete Fachinformationen und Behördenberichte sind nicht als Beleg aufgeführt. Keine vollständige systematische Übersicht und keine menschliche fachliche Freigabe. Die Konfidenz beschreibt die Belastbarkeit der Einordnung, nicht eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit.
- [1] Rickli A et al. (2015): Rezeptorprofile von NBOMe und 2C-Substanzen (u. a. 2C-T-2, 2C-T-4, 2C-T-7). Neuropharmacology. doi.org/10.1016/j.neuropharm.2015.08.034
- [2] Fantegrossi WE et al. (2005): 2C-T-7 wirkt über 5-HT2A-Rezeptoren (Tierversuch, Rezeptorbindung). Psychopharmacology. doi.org/10.1007/s00213-005-0009-4
- [3] Theobald DS, Maurer HH (2007): Abbau von 2C-Substanzen über MAO-A und MAO-B. Biochemical Pharmacology. doi.org/10.1016/j.bcp.2006.09.022
- [4] Wagmann L et al. (2019): MAO-Hemmung durch 2C-Substanzen in vitro. Drug Testing and Analysis. doi.org/10.1002/dta.2494
- [5] Schifano F et al. (2005): 2C-T-7, Todesfall und Profil. Journal of Psychopharmacology. doi.org/10.1177/0269881105056660
- [6] Curtis B et al. (2003): Todesfall nach nasaler Aufnahme von 2C-T-7. Journal of Analytical Toxicology. doi.org/10.1093/jat/27.7.493
- [7] Miyajima M et al. (2008): Akute Psychose nach 2C-T-4. Psychiatry and Clinical Neurosciences. doi.org/10.1111/j.1440-1819.2008.01764.x
- [8] Dean BV et al. (2013): Übersicht zur Toxizität von 2C-Substanzen. Journal of Medical Toxicology. doi.org/10.1007/s13181-013-0295-x
- [9] Simmler LD et al. (2013): Pharmakologie synthetischer Cathinone. British Journal of Pharmacology. doi.org/10.1111/j.1476-5381.2012.02145.x
- [10] Olesti E et al. (2019): Mephedron beim Menschen, Serotonin und Kreislauf. Clin Pharmacol Ther. doi.org/10.1002/cpt.1417
- [11] Schifano F et al. (2021): Neue psychoaktive Substanzen und Serotoninsyndrom. Experimental Neurology. doi.org/10.1016/j.expneurol.2021.113638
- [12] Dunkley EJ et al. (2003): Hunter-Kriterien für Serotonintoxizität. QJM. doi.org/10.1093/qjmed/hcg109
- [13] Boyer EW, Shannon M (2005): The serotonin syndrome. New England Journal of Medicine. doi.org/10.1056/NEJMra041867
- [14] Machacek et al. (2026): Systematische Übersicht zu Krampfanfällen bei Cathinonen und Phenethylaminen. Neurotoxicology. doi.org/10.1016/j.neuro.2026.103391
- [15] Charité: Was tun bei Vergiftungen? Erste Hilfe und Giftnotruf. giftnotruf.charite.de/fuer_patienten/
- [16] IQWiG: Wie funktioniert die stabile Seitenlage? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-die-stabile-seitenlage_34308.html
- [17] St John Ambulance: How to do CPR. sja.org.uk/first-aid-advice/cpr/
- [18] IQWiG: Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat? gesundheitsinformation.de/was-tun-wenn-jemand-einen-epileptischen-anfall-hat.html
Legende
- Synergie / Potenzierung
- Niedriges Zusatzrisiko
- Reduzierte Effekte
- Vorsicht (mittleres Risiko)
- Hohes Risiko
- Gefährlich
- Unbekannt / unzureichend untersucht
- SerotonergWirkt stark auf den Serotoninhaushalt. Kombinationen koennen ein Serotonin-Syndrom ausloesen.
- KardiovaskulaerBelastet Herz und Kreislauf. Erhoehte Risiken fuer Blutdruck, Herzrhythmus und Gefaesssystem.
- Serotonerg + KardioDoppelbelastung: serotonerge und kardiovaskulaere Effekte verstaerken sich gegenseitig.
- AtemdepressivDaempft die Atmung. Kombinationen mit anderen Atemdepressiva sind potenziell toedlich.